Zur mobilen Webseite zurückkehren

Neue Ost-West-Debatte
Jetzt reden wir

Westdeutschland hat die ehemalige DDR kolonisiert, behauptet der Leipziger Literaturwissenschaftler Dirk Oschmann. Und viele Ostdeutsche stimmen ihm begeistert zu. Dabei geht es ihnen eigentlich gut. Was läuft da schief?
von Detlef Pollack vom 15.06.2023
Artikel vorlesen lassen
War doch nicht alles schlecht: Sonnentag auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz in den 70er Jahren (Foto: PA/DPA)
War doch nicht alles schlecht: Sonnentag auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz in den 70er Jahren (Foto: PA/DPA)

Seit seinem Erscheinen wird das Buch von Dirk Oschmann »Der Osten – eine westdeutsche Erfindung« (Ullstein) lebhaft diskutiert. Die großen Medien besprechen es, auf Podien in Ost und West wird es diskutiert; seit Wochen ist das Buch des in Gotha geborenen Leipziger Literaturprofessors in der Spiegel-Bestsellerliste ganz vorne. Ähnlich erfolgreich ist Katja Hoyers »Diesseits der Mauer« (Hoffmann und Campe), in dem die in London forschende Historikerin die Geschichte der DDR aus der Perspektive jener Menschen erzählt, die sich im SED-Staat einrichteten, sich arrangierten, ihr Leben lebten – ein Leben, das aus ihrer Sicht im Westen oft verzerrt dargestellt wird.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0