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Marokko
Kein Freund? Kein Helfer!

Nach den verheerenden Erdbeben hat Marokko Hilfsangebote aus Deutschland und anderen Ländern abgelehnt. Das hat geostrategische Gründe.
von Manuel Meyer vom 23.09.2023
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Warten auf Hilfe: Eine Frau steht neben ihremvom Erdbeben zerstörten Haus im Dorf Taalat Yaacoub südlich von Marrakesch (Foto: IMAGO / Boudlal Youssef/  ABACA)
Warten auf Hilfe: Eine Frau steht neben ihremvom Erdbeben zerstörten Haus im Dorf Taalat Yaacoub südlich von Marrakesch (Foto: IMAGO / Boudlal Youssef/ ABACA)

Zweiundsiebzig Stunden. Danach können verschüttete Menschen nach schweren Erdbeben normalerweise nicht mehr lebend geborgen werden. Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks hatten also wenig Zeit, ins Erdbebengebiet nach Marokko aufzubrechen. Nach den ersten Beben am Freitagabend versammelten sich rund 50 THW-Rettungskräfte bereits Samstagfrüh unweit des Flughafens Köln/Bonn. Doch nach stundenlangem Warten wurden sie wieder nach Hause geschickt. Ähnlich ging es abflugbereiten Rettungsteams aus Frankreich.

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