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Großfamilien
Mehr Kinderreiche braucht das Land

Früher waren Familien mit drei und mehr Kindern normal. Auch unser Autor wuchs mit mehreren Geschwistern auf – und wünscht sich ein Umdenken in Politik und Gesellschaft. Warum größere Familien vielen nutzen.
von Ludwig Greven vom 04.10.2024
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Kindersegen: Geschwister zu haben ist ein Glück, das seltener geworden ist, schreibt unser Autor Ludwig Greven. (Foto: istock by Getty / Liderina)
Kindersegen: Geschwister zu haben ist ein Glück, das seltener geworden ist, schreibt unser Autor Ludwig Greven. (Foto: istock by Getty / Liderina)

Spielende, lachende, tobende Kinder: Was gibt es Schöneres, Lebendigeres? Ich bin mit vier Geschwistern aufgewachsen und habe selbst drei Kinder und eine angeheiratete Tochter. Fünf Kinder und mehr – das war in den 1950er- und 1960er-Jahren, vor dem Pillenknick, nicht ungewöhnlich. Mein Vater war der Jüngste von acht Kindern, ein Freund von mir der Jüngste von zehn. Nach der Schule und dem Mittagessen zogen wir mit einem Haufen Jungs und Mädchen los. Die Nachbarn und die Familien der Schulkameraden hatten oft ebenfalls viele Kinder.

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