Zur mobilen Webseite zurückkehren

Krieg gegen die Ukraine
Neuer Partner aus der Hölle

Einige in der Ukraine hatten sich von Donald Trump eine neue Dynamik im Krieg gegen Russland erhofft. Das hat der US-Präsident sofort zunichte gemacht. Wie reagiert das Land auf den Schock? Ein Stimmungsbild aus Kiew.
von Denis Trubetskoy vom 07.03.2025
Artikel vorlesen lassen
Trump schlägt Putin? Diese Hoffnung einer Frau vor der US-Botschaft scheint dahin. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)
Trump schlägt Putin? Diese Hoffnung einer Frau vor der US-Botschaft scheint dahin. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Nicht mal im allerschlimmsten Traum hätte man sich in der Ukraine vorstellen können, dass die Beziehungen zwischen Kiew und Washington unter Donald Trump als US-Präsident derart katastrophal ausfallen werden. Nach dem Eklat im Oval Office, dem langen öffentlichen Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Trump und seinem Vizepräsidenten J. D. Vance sowie nach dem zumindest vorübergehenden Stopp der noch unter Joe Biden zugestimmten Militärlieferungen an die Ukraine befindet sich das Land in einem Schockzustand. »Wäre Trump 2022 Präsident gewesen, wäre der Krieg jetzt tatsächlich längst vorbei«, schreibt etwa der bekannte Banker und Blogger Serhij Fursa mit bitterer Ironie. »Schon allein deswegen, weil die ukrainische Armee nichts gehabt hätte, mit dem sie sich verteidigen kann. Niemand hätte Waffen an die Ukraine geliefert. Niemand hätte aus der westlichen Welt eine Koalition gebildet. Niemand hätte Sanktionen gegen Russland eingeführt.«

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0