Sterbebegleitung
Nur fünf Besucher bis zum Lebensende
Ein zugewandtes Lächeln und eine Berührung, die Mitgefühl ausdrückt – danach sehnen sich kranke und sterbende Menschen besonders. Frauen und Männer, die in ambulanten Hospizdiensten und in stationären Hospizen tätig sind, wollen genau dies tun. Kein Mensch soll alleingelassen werden, kein Mensch alleine sterben. Doch wegen Corona gibt es seit einem Jahr strenge Kontaktbeschränkungen. In Heimen und Hospizen sind nur wenige Besuche erlaubt und diese nur mit Abstand und mit Maske, die das Gesicht zur Hälfte verbirgt. Sprechen und Verstehen wird mühsam dadurch. Ist Hospizhilfe in der Corona-Zeit überhaupt möglich?
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Gunhild Seyfert ist freie Journalistin und lebt in Osnabrück.

