492 Tage in der Hand der Hamas
Or Levys Albtraum geht weiter
von
Judith Poppe
vom 21.04.2025
Endlich frei: Or Levy (rechts) sieht seine Angehörigen im Sheba Medical Center nahe Tel Aviv wieder. (Foto: Reuters /Haim Zach
Der Anruf kam 491 Tage nach dem 7. Oktober 2023; es war die Offizierin, die seit eineinhalb Jahren die Ansprechpartnerin des Militärs für Familie Levy war. Sie war aufgeregt, konnte kaum sprechen. Einige Stunden zuvor hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass Or Levy freigelassen werden könnte. Sein Bruder Michael Levy hing mit der Familie am Telefon. Alle riefen durcheinander: »Kommt er zurück?« Michaels älteste Tochter fing an zu weinen. Da brach es aus der Offizierin hervor: »Or soll morgen entlassen werden.«
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Datum der Erstveröffentlichung: 14.04.2025
Judith Poppe war vier Jahre lang Korrespondentin der taz in Tel Aviv. Nach dem Angriff der Hamas ging sie mit ihrer Familie zurück nach Berlin.
Judith Poppe war vier Jahre lang Korrespondentin der taz in Tel Aviv. Nach dem Angriff der Hamas ging sie mit ihrer Familie zurück nach Berlin.

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