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Prag und der Geist von 68

Am 21. August 1968 wurde in der Tschechoslowakei der demokratische Sozialismus mit Panzern der Truppen des Warschauer Pakts niedergeschlagen. Das Ende des »Prager Frühlings« war auch für die Deutschen ein einschneidendes Ereignis, besonders für die in der DDR. Der ehemalige Bischof von Magdeburg, Axel Noack, beschreibt, wie viele der älteren Generation ihren Glauben an den Sozialismus verloren, während viele Jüngere weiter auf Reformen hofften
von Axel Noack vom 10.08.2018
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Am Morgen des 22. August 1968: Eine Menschenmenge umringt am ersten Tag der Besetzung in der Prager Innenstadt einen russischen Panzer. Der Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in der Nacht zuvor bedeutete das Ende der Hoffnung auf einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz«. (Foto: pa)
Am Morgen des 22. August 1968: Eine Menschenmenge umringt am ersten Tag der Besetzung in der Prager Innenstadt einen russischen Panzer. Der Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in der Nacht zuvor bedeutete das Ende der Hoffnung auf einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz«. (Foto: pa)

Am 21. August 1968 beendete der Verbund der sozialistischen Staaten brutal den Versuch der Tschechoslowakei, einen anderen, demokratischen Sozialismus zu gestalten. Das wirkte sich auf ganz Europa aus. Auch wenn es zu keiner großen militärischen Auseinandersetzung kam, so wurden die Menschen in Ost und West doch durch das Jahr 1968, vor allem aber von den »68ern« überhaupt, nachhaltig geprägt.

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Schlagwörter: Proteste Sozialismus
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