Wie geht beten?
Ich halte die Betrachtung des Gebets, wie sie die Rabbinerin Elisa Klapheck in Ihrem Dossier darlegt, für einen sehr zeitgemäßen Umgang mit dem Beten. In der Gewissheit der Gegenwart Gottes wird Beten so zu einem aufgeklärten, erwachsenen Akt der Übernahme von Verantwortung. Das Ringen um »Erkenntnis, Einsicht und Verstand« weist den Weg zu einem steten Bemühen, das sich im Neuen Testament fortsetzt in einem »Wachet und betet«. Und es disqualifiziert Populisten und Demagogen, denen es nicht um Erkenntnis, sondern um Vereinfachung geht. Thomas Krämer, Langen
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wir danken Ihnen sehr für Ihre zahlreichen, tiefgehenden und nicht selten mitreißenden Zuschriften zu unserer Frage »Wie geht beten?« Zum Dossier »Warum ich (nicht) bete« (Publik-Forum 24/2016) erreichten uns so viele Briefe, dass wir nur einen Teil davon abdrucken können. Kürzungen waren unvermeidlich. Weitere Briefe finden Sie auf:
www.publik-forum.de/beten unter »Wie geht beten? – Mein Erlebnis«. Dort können Sie im Kommentarfeld auch neue Beiträge hinzufügen, die wir gern veröffentlichen.
