Sündenbock Schavan?
Sie ist zurückgetreten, ihre Nachfolgerin schon im Amt. Seit Annette Schavan nicht mehr Bundesbildungsministerin ist, mehren sich die Stimmen, die ihren Fall differenzierter betrachten. In das Blickfeld der Kritik rücken die wissenschaftlichen Institutionen und ihre Prüfkriterien.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Datum der Erstveröffentlichung: 22.02.2013
Der »Fall Schavan«Überraschend eindeutig fällte der Rat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf Anfang Februar seine Entscheidung: Annette Schavan soll nach 33 Jahren der Doktortitel entzogen werden, sie hat nach Ansicht des Gremiums »systematisch und vorsätzlich gedankliche Leistungen vorgetäuscht«. Wenige Tage später trat die CDU-Politikerin als Bundesbildungsministerin zurück. Ob es sich bei Schavans Zitierfehlern um »vorsätzliche Täuschung« handelt, muss nun das Verwaltungsgericht klären: Die Ex-Ministerin hat angekündigt, gegen die Entscheidung zu klagen.
Der »Fall Schavan«Überraschend eindeutig fällte der Rat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf Anfang Februar seine Entscheidung: Annette Schavan soll nach 33 Jahren der Doktortitel entzogen werden, sie hat nach Ansicht des Gremiums »systematisch und vorsätzlich gedankliche Leistungen vorgetäuscht«. Wenige Tage später trat die CDU-Politikerin als Bundesbildungsministerin zurück. Ob es sich bei Schavans Zitierfehlern um »vorsätzliche Täuschung« handelt, muss nun das Verwaltungsgericht klären: Die Ex-Ministerin hat angekündigt, gegen die Entscheidung zu klagen.

Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0