Luther, Snowden und Rammstein
Martin Luther hatte Angst. Angst vor dem strengen Vater und seinen brutalen Erziehungsmethoden. Angst vor der Hölle, in der er als Sünder ewig schmoren würde. Und schließlich war es die Angst vor einem schlimmen Gewitter, die ihn seinen Weg als Mönch überhaupt einschlagen ließ. Natürlich darf dieses berühmte Schlüsselerlebnis auch in dem Stück »Play Luther« nicht fehlen, das soeben in Stuttgart uraufgeführt wurde. Es sind dramatische Minuten, die der junge Luther, dargestellt von Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach, auf dem Weg nach Erfurt erlebt. Auch das Publikum fühlt die existenzielle Not des 22-jährigen Luther im Gewittersturm bei Stotternheim mit.
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Bis zum Reformationsjubiläum 2017 tourt »Play Luther« durch Deutschland. Für die Aufführung in Schulen gibt es begleitendes Unterrichtsmaterial. 2015 ist eine Kooperation mit dem Evangelischen Kirchentag geplant. Info: www. playluther.de
