Keine Zeit für Ausreden
Vom 30. April bis zum 4. Mai kommt in Mainz die Ökumenische Versammlung 2014 zusammen, organisiert von christlichen Basisinitiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am 30. April 1989, auf den Tag genau vor 25 Jahren, ging in Dresden die Ökumenische Versammlung in der DDR zu Ende. Das kalendarische Zusammentreffen erinnert an die erstaunliche Dynamik der ökumenischen Bewegung. Sie lebt nicht von kurzatmigen Kampagnen, sondern aus langfristigen Kontinuitäten. 1989 sprachen Christen und Kirchen in der DDR von der geforderten »Umkehr in den Schalom«. Die Trias »Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung« wurde situa tionsbezogen interpretiert. Genau dies geschieht in Mainz unter dem Motto »Die Zukunft, die wir meinen – Leben statt Zerstörung«. Immer wieder neu fragen Christinnen und Christen nach lebensdienlichen, zukunftsfähigen Antworten auf die Krisen ihrer Zeit, orientiert am biblischen Schalom.
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Infos zur Ökumenischen Versammlung finden Sie auf: www.oev2014.de
Joachim Garstecki ist katholischer Theologe. Er war von 1971 bis 1990 Referent für Friedensfragen beim Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR und von 1991 bis 2000 Generalsekretär der
deutschen Sektion von Pax Christi. Danach war er für zehn Jahre Mitherausgeber von Publik-Forum.
2013 erschien sein Buch »Gewaltfreiheit politisch denken. Anstöße zur Friedensarbeit in Ost und West 1981 bis 2012«. LIT Verlag.
