Pro und Contra
Trisomie-Bluttest als Kassenleistung?
vom 05.06.2015
Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
Ja, sonst droht Ungleichbehandlung
Seit Langem können Schwangere gesundheitliche Gefährdungen des vorgeburt lichen Kindes, darunter Chromosomendefekte, durch pränatale Diagnostik abklären lassen. Solche Chromosomenschäden können auf einem erhöhten Alter von Schwangeren beruhen (über 35 Jahre). Die Diagnostik, insbesondere eine Fruchtwasseruntersuchung, wird von der Krankenkasse bezahlt. Sie stellt einen invasiven Eingriff dar, der die Frau belastet. Der Fetus, auch ein gesunder, kann dabei schlimmstenfalls tödlich verletzt werden.
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.06.2015
Hartmut Kreß lehrt Ethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Uni Bonn und ist Mitglied in der Zentralen Ethikkommission für Stamm zellenforschung.
Ilja Seifert ist Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland und Publizist. Seit einem Badeunfall in seiner Jugend ist er querschnittgelähmt. Für »Die Linken« war er 16 Jahre Bundestagsabgeordneter.
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Hartmut Kreß lehrt Ethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Uni Bonn und ist Mitglied in der Zentralen Ethikkommission für Stamm zellenforschung.
Ilja Seifert ist Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland und Publizist. Seit einem Badeunfall in seiner Jugend ist er querschnittgelähmt. Für »Die Linken« war er 16 Jahre Bundestagsabgeordneter.
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