Es wird enger
Das Problem ist nicht Thilo Sarrazin. Das Problem ist die Aufmerksamkeit, die seine Thesen finden. Darin spiegeln sich die Ängste und Aggressionen einer reichen Gesellschaft wider, in der Wohlhabende ihre Felle davonschwimmen sehen und viele Verlierer ihren Glauben an eine bessere Zukunft verloren haben.
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Datum der Erstveröffentlichung: 10.09.2010
Die Christen und thilo SarrazinScharfe Kritik an Sarrazins Thesen äußerte der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle: »Formulierungen wie diejenige, dass Juden ein eigenes Gen hätten, sind geeignet, latent vorhandenen Rassimus mit allen darin enthaltenen Vorurteilen zu bedienen.« Laut Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, stellt das Menschenbild Sarrazins »die Grundlagen unserer humanen Gesellschaft infrage«. Im Bistum Osnabrück wandten sich Christen, Juden und Muslime gemeinsam gegen Sarrazin. Der jüdische Vetreter wünschte sich eine lautere Kritik der christlichen Kirchen.
Die Christen und thilo SarrazinScharfe Kritik an Sarrazins Thesen äußerte der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle: »Formulierungen wie diejenige, dass Juden ein eigenes Gen hätten, sind geeignet, latent vorhandenen Rassimus mit allen darin enthaltenen Vorurteilen zu bedienen.« Laut Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, stellt das Menschenbild Sarrazins »die Grundlagen unserer humanen Gesellschaft infrage«. Im Bistum Osnabrück wandten sich Christen, Juden und Muslime gemeinsam gegen Sarrazin. Der jüdische Vetreter wünschte sich eine lautere Kritik der christlichen Kirchen.

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