Die Angst vor den anderen
Ein Detail, ein auf den ersten Blick kleiner Vorgang, beleuchtet grell die aktuelle, friedenspolitische Talfahrt im Nahen Osten: Israels Regierung und die palästinensische Schulverwaltung verbieten, unabhängig voneinander, ein ausgezeichnetes Geschichtsbuch mit dem Titel »Lernen, wie die anderen Geschichte erzählen«. Weshalb? Weil des einen »Freiheitskämpfer« des anderen »Terrorist« ist. Zwecks Feindbildpflege sollen israelische sowie palästinensische Schüler verdummt werden.
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.11.2010
Trübe Aussichten für den Nahen OstenDer von US-Präsident Barack Obama angestoßene Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern stockt und droht zu versanden. Denn keiner der Partner ist willens, über den eigenen Schatten zu springen und auf den Gegner zuzugehen. Mittlerweile sickern Hass und Verdummung in den Schulunterricht – in Israel ebenso wie in Palästina. Dies zeigt das traurige Los eines beidseitig fairen Geschichtsbuchs, das von beiden Seiten unterdrückt wird. Zwischen die Mühlsteine geraten die Christen und Kirchen in Nahost. Sie erleiden islamische sowie israelische und US-evangelikale Aggressionen.
Trübe Aussichten für den Nahen OstenDer von US-Präsident Barack Obama angestoßene Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern stockt und droht zu versanden. Denn keiner der Partner ist willens, über den eigenen Schatten zu springen und auf den Gegner zuzugehen. Mittlerweile sickern Hass und Verdummung in den Schulunterricht – in Israel ebenso wie in Palästina. Dies zeigt das traurige Los eines beidseitig fairen Geschichtsbuchs, das von beiden Seiten unterdrückt wird. Zwischen die Mühlsteine geraten die Christen und Kirchen in Nahost. Sie erleiden islamische sowie israelische und US-evangelikale Aggressionen.

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