Mehr als nur Gefeilsche
»Klimakonferenz? Nicht schon wieder!« Nur mühsam unterdrücken Politiker, Journalisten und – ehrlich gesagt – auch viele Umweltschützer diesen Seufzer zum Jahresende, wenn wieder ein UN-Klimagipfel, diesmal in Warschau, ansteht. Aus der Aufbruchstimmung von Rio 1992 und Kyoto 1997 und der ultimativ angekündigten (und dann gescheiterten) Weltrettung in Kopenhagen 2009 ist bleierne Müdigkeit geworden. Muss man für diese Treffen Tausende von Diplomaten, Lobbyisten und Journalisten in die Flugzeuge steigen lassen?
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Datum der Erstveröffentlichung: 08.11.2013
Bernhard Pötter ist Fachjournalist und
Buchautor zu Umweltfragen.
Klimatest in Warschau
Die nächste UN-Klimakonferenz findet vom 11. bis zum 22. November in Warschau statt. Ziel ist ein neues internationales Abkommen zum Klimaschutz. Dieses soll bis 2015 erarbeitet werden und bis 2020 in Kraft treten. Dann laufen die Vereinbarungen zum Kyoto-Protokoll aus. Die an der Konferenz teilnehmenden Länder stehen für achtzig Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Die Konferenz wird mit Spannung erwartet. Auf den vergangenen Klimatreffen blockierten sich die USA, China und Europa gegenseitig – mit der Bedingung, nur zu handeln, wenn auch die anderen handeln.
Bernhard Pötter ist Fachjournalist und
Buchautor zu Umweltfragen.
Klimatest in Warschau
Die nächste UN-Klimakonferenz findet vom 11. bis zum 22. November in Warschau statt. Ziel ist ein neues internationales Abkommen zum Klimaschutz. Dieses soll bis 2015 erarbeitet werden und bis 2020 in Kraft treten. Dann laufen die Vereinbarungen zum Kyoto-Protokoll aus. Die an der Konferenz teilnehmenden Länder stehen für achtzig Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Die Konferenz wird mit Spannung erwartet. Auf den vergangenen Klimatreffen blockierten sich die USA, China und Europa gegenseitig – mit der Bedingung, nur zu handeln, wenn auch die anderen handeln.

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