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Die deutschen Bischöfe vor der Weltsynode
Botschaften aus dem Wald

Auf der Vollversammlung in Wiesbaden stimmen sich die Bischöfe auf die Weltsynode ein – in unterschiedlichen Tonlagen. Ein Rückblick.
von Michael Schrom vom 04.10.2023
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»Team Deutschland« für Rom: Die Bischöfe Overbeck, Meier, Genn, Bätzing und Oster (v.l.n.r.) haben unterschiedliche Vorstellungen von Synodalität (Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic)
»Team Deutschland« für Rom: Die Bischöfe Overbeck, Meier, Genn, Bätzing und Oster (v.l.n.r.) haben unterschiedliche Vorstellungen von Synodalität (Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic)

Zu den Klassikern einer deutschen Bischofsvollversammlung gehört mittlerweile die Ohrfeige des päpstlichen Nuntius für die Reformwilligen unter ihnen. Diesmal hatte sich Kurienerzbischof Nikola Eterović das Thema Mann und Frau herausgesucht und warnte in seinem Grußwort vor Gender-Ideologie und Kolonisierung durch den Mainstream. Gemeint waren die Aussagen und Beschlüsse des Synodalen Wegs zu Homosexualität und zu Geschlechterrollen oder -grenzen. Die Reflexion des Synodalen Wegs nahm dann auch großen Raum ein. War es richtig, so viel Öffentlichkeit zuzulassen? War es sinnvoll, sich an parlamentarische Strukturen anzulehnen? Und vor allem: Wie soll es mit den unerledigten Aufgaben weitergehen, nachdem vier Bischöfe angekündigt haben, sich nicht an der Finanzierung der Nachfolgeorganisation des Synodalen Ausschusses zu beteiligen?

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