Die deutschen Bischöfe vor der Weltsynode
Botschaften aus dem Wald
Zu den Klassikern einer deutschen Bischofsvollversammlung gehört mittlerweile die Ohrfeige des päpstlichen Nuntius für die Reformwilligen unter ihnen. Diesmal hatte sich Kurienerzbischof Nikola Eterović das Thema Mann und Frau herausgesucht und warnte in seinem Grußwort vor Gender-Ideologie und Kolonisierung durch den Mainstream. Gemeint waren die Aussagen und Beschlüsse des Synodalen Wegs zu Homosexualität und zu Geschlechterrollen oder -grenzen. Die Reflexion des Synodalen Wegs nahm dann auch großen Raum ein. War es richtig, so viel Öffentlichkeit zuzulassen? War es sinnvoll, sich an parlamentarische Strukturen anzulehnen? Und vor allem: Wie soll es mit den unerledigten Aufgaben weitergehen, nachdem vier Bischöfe angekündigt haben, sich nicht an der Finanzierung der Nachfolgeorganisation des Synodalen Ausschusses zu beteiligen?
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

