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Coronakrise: Persönliche Gedanken

von Franz-Josef Hülsmann, Osnabrück
vom 04.04.2020
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Was bewegt mich in diesen Wochen der Ruhe?

Oft gehen meine Gedanken zurück. Was hat mich besonders geprägt? An welche Stärken bei Mama und Papa im Leben auf dem Bauernhof, bei meinen Geschwistern, bei meinen Lehrkräften, im kirchlichen Jugendleben, in der Berufsausbildung, im Studium usw. erinnere ich mich gerne? Besonders prägnant sind meine Erinnerungen an den Studentenpfarrer. Wir pflegen noch heute Kontakt zueinander. Mit ihm bin ich zur Wallfahrt nach Chartres und zu ersten tiefen Erlebnissen in Taizé gekommen.

Auf den Spaziergängen in diesen Corona-Wochen meditiere ich schon mal das Vaterunser. Nach jedem Vers halte ich inne und sammle Gedanken, die mir kommen. An zwei Stellen ändere ich die traditionellen Formulierungen. 1. Und führe uns durch die Versuchung. 2. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Freundlichkeit in Ewigkeit.

Das Mittagsgebet gestalten wir auch bewusster als sonst, zum Beispiel: Gott ist mit uns – darauf vertrauen wir.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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