Zur mobilen Webseite zurückkehren

Krieg und Kirche
Das große Schweigen der orthodoxen Kirche

Nur wenige russisch-orthodoxe Priester in Deutschland äußern sich zum Krieg in der Ukraine - aus Angst, den Frieden in den Gemeinden oder sich selbst zu gefährden.
von Ulrike Scheffer vom 27.03.2022
Artikel vorlesen lassen
Im Dunkeln: Russisch-orthodoxe Kathedrale am Hohenzollerndamm in Berlin (Foto: pa/Bildagentur-online/Joko)
Im Dunkeln: Russisch-orthodoxe Kathedrale am Hohenzollerndamm in Berlin (Foto: pa/Bildagentur-online/Joko)

Wer in diesen Tagen mit russisch-orthodoxen Priestern in Deutschland über den Krieg in der Ukraine sprechen möchte, braucht Geduld, denn nur wenige sind dazu bereit. »Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns dazu nicht äußern möchten«, heißt es immer wieder am Telefon. Aus manchen Gesprächspartnern bricht es dann aber doch heraus – die Erschütterung über das Morden, der Schmerz, mitansehen zu müssen, wie Hunderttausende Ukrainer fliehen müssen. Deshalb kümmern sich viele russisch-orthodoxe Gemeinden auch um ukrainische Flüchtlinge; aber das wollen sie nicht als politische Positionierung verstehen.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0