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Orthodoxe Kirchen und der Angriffskrieg
Das Schweigen der Patriarchen

Orthodoxe und orientalische Kirchen finden auch im vierten Kriegsjahr nur zur Verurteilung des »liberalen Westens« zusammen. Für das, was Kyrill und Putin tun, fühlen sie sich theologisch nicht zuständig. Warum eigentlich?
von Regina Elsner vom 19.09.2025
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Mit dem Segen der Orthodoxie: Parade russischer Kampfjets über der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Foto: picture alliance/dpa/TASS)
Mit dem Segen der Orthodoxie: Parade russischer Kampfjets über der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Foto: picture alliance/dpa/TASS)

Es klang hoffnungsvoll: »Wir glauben, dass Konflikte nur mit friedlichen Mitteln und im Dialog und nicht durch militärische Aktionen gelöst werden dürfen. Wir rufen dazu auf und beten für die sofortige Beendigung der Gewalt in diesen Gebieten wie auch an allen anderen Orten, an denen es Konflikte gibt, und für die weltweite Einhaltung von Selbstbestimmung und guter Regierungsführung. Die Liebe Christi bewegt uns, für Versöhnung und Einheit zu arbeiten und zu beten, um Gottes Willen zum Frieden zum Ausdruck zu bringen.«

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