Bayreuth, der Wagner-Clan und die Nazis
»Dem Antisemitismus freien Lauf gelassen«
Große innere und äußere Nähe: Richard Wagners Schwiegertochter Winifred mit Adolf Hitler als Gast der Bayreuther Festspiele im Jahr 1940. (Foto: picture alliance / SZ Photo)
Im Jahr 1850 legt Richard Wagner einen Text mit dem Titel »Das Judenthum in der Musik« vor. Dies Pamphlet, so schreibt der Musikwissenschaftler und Theologe Stefan Klöckner, »gehört zum Widerwärtigsten, was antisemitisches Schrifttum jemals hervorgebracht hat«. Die geistigen Linien darin führten »ohne Umwege zum Nationalsozialismus und seinem Rassenwahn«.
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Datum der Erstveröffentlichung: 21.07.2026
Neben Anno Mungen (»Von Bayreuth bis Auschwitz«, Westend) hat auch der Journalist Bernd Buchner die Linie der Festspiele von Bayreuth nach Auschwitz erforscht (»Wagners Welttheater«, Königshausen & Neumann). Die Nähe des Wagner-Clans zu den Nazis, ausgehend von
Richards Schwiegertochter Winifred, hat die Historikerin Brigitte Hamann beschrieben (»Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth«, Piper).
Neben Anno Mungen (»Von Bayreuth bis Auschwitz«, Westend) hat auch der Journalist Bernd Buchner die Linie der Festspiele von Bayreuth nach Auschwitz erforscht (»Wagners Welttheater«, Königshausen & Neumann). Die Nähe des Wagner-Clans zu den Nazis, ausgehend von
Richards Schwiegertochter Winifred, hat die Historikerin Brigitte Hamann beschrieben (»Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth«, Piper).

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