Geborgen und unbehaust
von
Rainer Bucher
vom 26.07.2018
Ein einladend-erleuchtetes Zelt in dunkler Nacht: Die Welt ist nicht in Heimat umzubauen. Auch wenn das Leben ein ständiger Versuch der Wieder-Beheimatung ist. (Foto: Fotolia/ClickAlps)
Heimat ist kein Ort, kein Raum, sondern ein Gefühl. Das Gefühl der selbstverständlichen Einbettung in die Umgebung, in der man lebt. Heimat haben heißt: umgeben zu sein von einem wohlgesinnten Raum. Heimat: Das ist dort, wo man sich nicht erklären muss und sich auch nichts erklären lassen muss, weil man alles kennt.
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Rainer Bucher, geboren 1956, lehrt Pastoraltheologie an der Universität Graz/Österreich. Er leitet das dortige Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie. 2015 gründete er zusammen mit anderen das theologische Feuilleton feinschwarz.net

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