Gnade in gnadenloser Zeit
von
Peter Eicher
vom 27.04.2017
Wem reicht Gott die Hand? Das Abgründige der Gnadenlehre besteht darin, dass sie immer mit dem Gedanken der Erwählung verknüpft ist. Ins Politische übertragen heißt das: Wenn beispielsweise Asyl kein Menschenrecht, sondern nur ein Gnadenerweis ist, hängt alles vom Willen des Machthabers ab, der von den Fesseln des Rechts befreit ist (Foto: istockphoto/BrianAJackson)
»Die Winde der Gnade wehen immerfort.
Wir brauchen nur die Segel zu hissen.«
(Shrî Ramakrishna)
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