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Gnade in gnadenloser Zeit

»Sola gratia« – allein aus Gnade – war ein Leitsatz der Reformation. Warum die traditionelle Lehre von der Gnade politisch gefährlich ist und was US-Präsident Donald Trump damit zu tun hat
von Peter Eicher vom 27.04.2017
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Wem reicht Gott die Hand? Das Abgründige der Gnadenlehre besteht darin, dass sie immer mit dem Gedanken der Erwählung verknüpft ist. Ins Politische übertragen heißt das: Wenn beispielsweise Asyl kein Menschenrecht, sondern nur ein Gnadenerweis ist, hängt alles vom Willen des Machthabers ab, der von den Fesseln des Rechts befreit ist (Foto: istockphoto/BrianAJackson)
Wem reicht Gott die Hand? Das Abgründige der Gnadenlehre besteht darin, dass sie immer mit dem Gedanken der Erwählung verknüpft ist. Ins Politische übertragen heißt das: Wenn beispielsweise Asyl kein Menschenrecht, sondern nur ein Gnadenerweis ist, hängt alles vom Willen des Machthabers ab, der von den Fesseln des Rechts befreit ist (Foto: istockphoto/BrianAJackson)

»Die Winde der Gnade wehen immerfort.
Wir brauchen nur die Segel zu hissen.«
(Shrî Ramakrishna)

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