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Katholikentag in Erfurt
Jesus war ein Angler...

...und der Papst spielt nur im Vorprogramm. Die Eröffnung des Erfurter Katholikentages ist streckenweise unfreiwillig komisch. Über die Tücken des Niedrigschwelligen.
von Michael Schrom vom 30.05.2024
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Bunt, inklusiv, hierarchiefrei, lustig – so sollte der Katholikentag beginnen. Aber genügt das? (Foto: Katholikentag)
Bunt, inklusiv, hierarchiefrei, lustig – so sollte der Katholikentag beginnen. Aber genügt das? (Foto: Katholikentag)

Welch ein Glück für den Erfurter Katholikentag: Das Wetter zur Eröffnung am Mittwochabend ist überraschend gut, das Motto passt in die Zeit: »Zukunft hat der Mensch des Friedens«. Mehrere tausend Menschen füllen den Platz vor der mächtigen Treppe zum Dom hinauf, ein schönes Erlebnis für die Katholikinnen und Katholiken, die ansonsten eine Sieben-Prozent-Minderheit sind in der Stadt. Der Promifaktor ist hoch: Erfurts Bürgermeister Andreas Bausewein ist da, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow – und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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