Staatsleistungen
Kirchen tricksen, wenn es ums Geld geht
von
Hans-Jürgen Benedict
vom 28.04.2024
Partner oder Kontrahenten? Bundeskanzler Olaf Scholz und Prälatin Anne Gidion (Foto: pa/Jens Krick)
Die Ampelkoalition wollte endlich ernst machen mit dem über 100 Jahre alten Verfassungsgebot, die Staatsleistungen der Bundesländer an die Kirchen abzulösen. Schon die Weimarer Reichsverfassung hatte die vollständige finanzielle Trennung von Staat und Kirche vorgesehen, das Grundgesetz hat es bekräftigt, aber bis heute zahlen die Bundesländer (außer Hamburg und Bremen) Staatsleistungen an die großen Kirchen – in diesem Jahr insgesamt rund 618 Millionen Euro.
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Datum der Erstveröffentlichung: 23.04.2024
Hans-Jürgen Benedict ist emeritierter Professor für diakonische Theologie an der Evangelischen Hochschule des Rauen Hauses in Hamburg.
Hans-Jürgen Benedict ist emeritierter Professor für diakonische Theologie an der Evangelischen Hochschule des Rauen Hauses in Hamburg.

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