Mutter Mechthilds Mission
Die Äbtissin steht vor einem Stein im Garten der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten bei Bamberg. Mutter Mechthild, wie sie genannt wird, trägt das lange schwarze Gewand der Benediktinerinnen und eine weiße Haube, die ihr Haar und ihren Hals komplett bedeckt, darüber einen schwarzen Schleier. Lebhaft erzählt sie, wie sie den ehemaligen Grabstein bei einem Spaziergang im oberfränkischen Wald entdeckt hat. Zugewuchert sei er gewesen, weggeworfen, unbeachtet. Doch sie hat das kunstvolle Relief auf dem Stein bemerkt und ihn daraufhin in den Klostergarten gerettet. Nun dient er als Pilgerstein. Eine Jesus-Skulptur hat sie ebenfalls vom verstaubten Dachboden geholt, um ihr einen ehrenvollen Platz in der Kapelle zu geben.
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