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Raus aus der Angst!

Worauf man vertrauen kann. Der diesjährige Evangelische Kirchentag ist vorbei. Was hat er gebracht und welche Impulse setzt er für die Zukunft? Die Titelgeschichte der Publik-Forum-Ausgabe 13/2019
von Thomas Seiterich vom 04.07.2019
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Vereint in Grün: Hoffnung sei ein säkulares Wort für Gott, sagt der Kirchentag  (Foto: Deutscher Evangelischer Kirchentag 2019)
Vereint in Grün: Hoffnung sei ein säkulares Wort für Gott, sagt der Kirchentag (Foto: Deutscher Evangelischer Kirchentag 2019)

Was für ein Vertrauen« – dahinter kein Punkt, kein Ausrufe- oder Fragezeichen, sondern große Offenheit. Mit seiner Losung war der Dortmunder Kirchentag genau am Puls der Zeit. Und er weckte Neugier: Auf was setzen Christen in unsicheren, angstbesetzten und zynischen Zeiten ihr Vertrauen? Die aktuelle Vertrauenskrise, aber auch die Sehnsucht nach neuer Vertrauensstiftung, »German Angst« und »Ängstigt euch nicht!« – all das stellte der Kirchentag mitten hinein in die Debatten einer verunsicherten Gesellschaft. 112 000 Teilnehmende bestätigten eindrucksvoll, wie attraktiv der Kirchentag als Forum für gesellschaftliche Debatten nach wie vor ist. Umso erstaunlicher, dass dieses zivilgesellschaftliche Großereignis, das zentrale und existenzielle Zukunftsfragen diskutierte und einen breiten Dialog zwischen Fachleuten und Bürgern ermöglichte, in den säkularen Medien so stiefmütterlich behandelt wurde. Traut man den Christen nichts mehr zu?

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