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Reichen wir der Natur die Hand

von Irmtraud Karlitschek
vom 10.09.2020
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Dieses Gedicht schrieb ich gleich am Anfang des Lockdowns im März 2020

Die Natur erblüht, die Sonne lacht,
Frühling ist ins Land gezogen
Da hat eine unbekannte Macht
Die Welt aus den Angeln gehoben

Wer jetzt allein wird noch alleiner
Alle Maschinen stehen still
Wohnungen werden immer kleiner
Wo ist der Weg, was das Ziel?

Es ist die Zeit,
Dass wir uns neu entdecken,
Wer wir sind und was uns trennt,
Unsere Werte nicht mehr verstecken!
Leben was in uns brennt

Schaffen wir eine neue Welt
Reichen wir der Natur die Hand
Verzichten wir auf Macht und mehr Geld
Handeln wir mit Herz und Verstand

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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