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Evangelischer Kirchentag in Hannover
Trotzige Hoffnung auf Frieden

Margot Käßmann spricht beim Publik-Forum Thementag über radikalen Gewaltverzicht. Außerdem geht es dort um den langen Weg zu sich selbst und die Frage, wie Glauben an die nächsten Generationen weitergegeben werden kann.
von Mathea Willmann vom 03.05.2025
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Den Frieden wagen: Matthias Drobinski und Margot Käßmann im Gespräch. (Foto: Ute Victor)
Den Frieden wagen: Matthias Drobinski und Margot Käßmann im Gespräch. (Foto: Ute Victor)

»There’s a crack in everything. That’s how the light gets in«, singt Kerstin Birnstein vom Duo Stine & Stone. »In allem hat es einen Riss. So kommt das Licht herein«. So beginnt der Publik-Forum Thementag im Kinosaal im Cinemaxx Hannover. Knapp 500 Plätze hat der Saal, mehr als die Hälfte von ihnen sind um 9:30 Uhr schon besetzt. Während die Musik verstummt und Pierre Stutz zu sprechen beginnt, füllt sich der Saal weiter. Radikal ehrlich erzählt der katholische Theologe von den Rissen in seinem Leben. Er berichtet, wie er über 40 Jahre einen »Krieg gegen sich selbst« geführt habe, weil es so schwer war, sich als homosexuell zu outen. Er erzählt von Erschöpfung, von einem zweijährigen Burnout und einer Depression. »Mit 38 Jahren war mein Lebensgefühl: es gibt keine Zukunft mehr«, sagt er.

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