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Verrat an Gandhis Erbe

Wie die religiösen Nationalisten Indiens die Schriften von Vivekananda ausbeuten
von Hans Torwesten vom 09.06.2017
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Was bleibt vom spirituellen Erbe Indiens? Vivekananda (links), Gandhi und Ministerpräsident Modi. (Fotos: pa; pa/akg; pa/chakraborty; fotolia/alexandr)
Was bleibt vom spirituellen Erbe Indiens? Vivekananda (links), Gandhi und Ministerpräsident Modi. (Fotos: pa; pa/akg; pa/chakraborty; fotolia/alexandr)

Seit der indische Ministerpräsident Narendra Modi sein Amt angetreten hat, droht das strahlende Erbe der universalen indischen Spiritualität unterzugehen. Dabei kennt Modi durchaus die Weite und die Universalität großer hinduistischer Denker wie etwa Swami Vivekanandas (1863-1902), den er verehrt und vor dessen Statuen er gerne Reden hält. In seiner Jugend versuchte Modi sogar zweimal, als Novize in Vivekanandas Ramakrishna-Orden einzutreten. Es scheiterte hauptsächlich deshalb, weil er noch keine abgeschlossene Ausbildung hatte, wie es vom Orden erwünscht ist. Modi bewunderte Vivekanandas Orden vor allem deshalb, weil dieser sich zum Ziel setzte, die unteren Schichten Indiens zu »erheben« und die universale Botschaft des Yoga und Vedanta zu verbreiten.

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Schlagwörter: Gandhi Hinduismus Indien
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