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Letzte Synodalversammlung hat begonnen
Von Weichspülern und Scharfmachern

Die letzte Synodalversammlung hat begonnen. Kompromisspapiere stehen oft von zwei Seiten in der Kritik. Der verpflichtende Zölibat soll überprüft werden. Eine Zusammenfassung des ersten Tages in Frankfurt.
von Michael Schrom vom 09.03.2023
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Vor dem Kongresszentrum demonstrierten Gruppen aus dem konservativen und dem progressiven Lager, hier Frauen von der kfd. (Foto: © Synodaler Weg/Maximilian von Lachner)
Vor dem Kongresszentrum demonstrierten Gruppen aus dem konservativen und dem progressiven Lager, hier Frauen von der kfd. (Foto: © Synodaler Weg/Maximilian von Lachner)

Es herrscht Endspielatmosphäre. Die Spannung zeigt sich in Worten, Werken und Plakaten. Vor dem Frankfurter Kongresshaus Kap Europa haben sich mehrere hundert Unterstützerinnen und Gegner des Reformprozesses versammelt, die in ihren jeweiligen »Vereinsfarben« ihre Parolen zu Gehör bringen. Auf der einen Seite fragen die Lordsiegelbewahrer der katholischen Verfassung: Wie kann es sein, dass die Bischöfe das Evangelium nicht mehr treu verkünden? Auf ihren Plakaten stehen Slogans wie: »Ja zur Weltkirche« (womit Rom gemeint ist) oder »Nein zur deutschen Extrawurst«. Ernste Männer mit dunkelroten Fahnen, die gekleidet sind wie Vertreter einer Burschenschaft, schwenken Fahnen und beten, verstärkt durch Mikrofon und Lautsprecher, immer wieder das Vaterunser. Unterstützt werden sie von Frauen, die Schilder mit dem Schriftzug von Maria 1.0 in die Höhe und Rosenkränze in den Händen halten.

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