Was glaubte Jesus?
von
Bernhard Lang
vom 21.04.2019
Auferstehung des Fleisches: Gemälde von Luca Signorelli (15. Jh.) im Dom von Orvieto (Foto: The Picture Art Collection/Alamy Stock Photo)
Für Augustinus (um 400 nach Christus) ist alles klar. Der Kirchenvater denkt sich die Geschichte als linearen, unumkehrbaren Prozess, der auf ein Weltende zuläuft. Am Ende der Geschichte, so meint er, werde es eine Auferstehung aller Toten geben, bestehend aus einem Weltgericht, dem ein ewiges Leben im nie mehr endenden Gottesreich folgt. In dieser Gestalt ist die Auferstehungslehre bis heute unter Christen und Muslimen bekannt. Doch wie ist es dazu gekommen?
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Bernhard Lang, geboren 1946, lehrte Altes Testament in Paderborn. Zuletzt erschien: »Religion und Literatur in drei Jahrtausenden«. Schöningh-Verlag. 764 Seiten. 79 €.

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