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Evangelischer Kirchentag in Hannover
Zu viel Streit soll dann doch nicht sein

»Mutig, stark, beherzt« – so will sich das Treffen des deutschen Protestantismus präsentieren. Doch immer wieder verlässt den Kirchentag der Mut. Nur ein Thema überrascht.
von Michael Schrom vom 30.04.2025
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Eine »göttliche Ermutigung« - so nannte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Kirchentag. (Foto: PA/epd-Bild/Tim Wegner)
Eine »göttliche Ermutigung« - so nannte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Kirchentag. (Foto: PA/epd-Bild/Tim Wegner)

Mutig, stark, beherzt – das will er sein, der diesjährige evangelische Kirchentag in Hannover. Ob er das Versprechen einlösen kann, werden die nächsten Tage zeigen. Doch ein Blick auf die Hauptpodien lässt leise Zweifel aufkommen. Sie verheißen wenig Kontroverses, schon gar nicht offenen Streit. Beispiel Friedensethik. Das Podium mit dem selbsterklärenden Titel »Frieden kommt nicht von allein« ist so weit gefasst, dass man die Moderatorin schon im Vorfeld bedauern möchte. Denn sie muss einen Gesprächsbogen spannen von der hannoverschen Regionalbischöfin Petra Bahr, zum Kirchenpräsidenten der Baptistischen Kirche in Zentralafrika, dem ehemaligen polnischen Botschafter in Deutschland und dem Abteilungsleiter Rüstung im Verteidigungsministerium. Größer geht es kaum.

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