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Meinung
Halbherzige Wärmewende

Die FDP treibt beim Thema Klimaschutz weiterhin ihre eigene Profilierung voran und sorgt dafür, dass die Akzeptanz für ehrgeizige Maßnahmen schwindet. Ein Kommentar.
von Judith Bauer vom 22.06.2023
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Die Wärmepumpe spaltet die Ampel. (Foto: istockphoto/Ralf Geithe)
Die Wärmepumpe spaltet die Ampel. (Foto: istockphoto/Ralf Geithe)

Jetzt laufen sie also doch weiter, die Gas- und Ölheizungen. Zwar bringt die Koalition das Heizungsgesetz noch vor der Sommerpause ins Parlament und leitet damit vorsichtig die Wärmewende ein, aber das Ergebnis der Verhandlungen ist mal wieder eine Verzögerung des Klimaschutzes. Die FDP hat mit ihrer Lieblingsforderung nach »Technologieoffenheit« unter anderem dafür gesorgt, dass selbst in Neubauten noch Gasheizungen eingebaut werden dürfen, solange sie umrüstbar sind für eine Nutzung mit Wasserstoff. Die meisten Haushalte werden aber vermutlich niemals mit Wasserstoff versorgt werden und stattdessen weiterhin fossile Brennstoffe verfeuern – die in den kommenden Jahren extrem teuer werden dürften. Die Öl- und Gasindustrie darf sich freuen, ihr bleibt die Kundschaft noch eine Weile erhalten.

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Schlagwörter: FDP Klimaschutz Transformation
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