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»Vertraue auf Gott, aber binde dein Kamel an«

Wir sprechen über Vertrauen vor allem dann, wenn es fehlt: In der Corona Krise, in der Kirche, in Beziehungen. Und was heißt das eigentlich: Gottvertrauen?
von Anne Strotmann vom 03.07.2020
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Vertrauen – kinderleicht? (Foto: Photocase/Pippilotta)
Vertrauen – kinderleicht? (Foto: Photocase/Pippilotta)

Unser Hund misstraut allem und jedem: kleinen Hunden, Kindern, Männern mit Hüten, Frauen mit Krücken, großen Plastiktüten … Da er aus dem Tierschutz kommt, ahnen wir, dass er eine schlimme Kindheit hatte, was jetzt unser kleines Sozialgefüge belastet. Die einzigen, denen unser Hund vertraut, sind wir. Er hat gelernt, dass wir ihn regelmäßig füttern, ihn nicht im Stich lassen und in unserem Verhalten berechenbar sind. Nun schläft er zu meinen Füßen, wie eine Manifestation des Wortes Vertrauen. Der Tierpsychologe Konrad Lorenz stellte einst fest: »Wenige Dinge geben mir ein solch tröstliches Gefühl von Vertrauen, wie die Treue meines Hundes«.

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Schlagwörter: Glaube Vertrauen
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